Unternehmensnachfolge im Mittelstand: Handeln statt abwarten
von Carsten Müller

Die neuesten Zahlen des KfW Nachfolge-Monitorings Mittelstand 2025 (Januar 2026) zeigen: Die Nachfolgefrage wird für viele Unternehmen existenziell. Trotz hoher Bedeutung denkt inzwischen etwa jedes vierte mittelständische Unternehmen über eine Geschäftsaufgabe nach, während gleichzeitig rund 109.000 Betriebe pro Jahr eine Nachfolgelösung anstreben. Hochgerechnet bedeutet das bis Ende 2029 jährlich rund 114.000 Unternehmen, die ohne Nachfolgeregelung schließen könnten.
Die Kaufpreisvorstellungen haben sich seit 2019 deutlich erhöht und liegen im Schnitt bei knapp 500.000 Euro, deutlich über der Inflationsentwicklung. Bürokratische Hürden und das zunehmende Alter der Inhaber verschärfen die Situation zusätzlich. Die Zahlen verdeutlichen: Wer den Fortbestand seines Lebenswerks sichern möchte, darf die Nachfolge nicht dem Zufall überlassen.
Für eine erfolgreiche Übergabe ist frühzeitiges Handeln entscheidend. Unternehmen müssen ihre Prozesse, Strukturen und Finanzen so gestalten, dass sie unabhängig vom Inhaber funktionieren und für Nachfolger attraktiv bleiben. Gleichzeitig ist professionelle Begleitung unerlässlich, um die Komplexität von rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Aspekten zu bewältigen. Nur wer systematisch plant, kann den Wert des Unternehmens erhalten und die Zukunftsfähigkeit sichern.
Wir von der Johannes Müller Wirtschaftsberatung (BDU) begleiten Unternehmen im gesamten Nachfolgeprozess und entwickelt praxiserprobte Lösungen, die sowohl wirtschaftlich tragfähig sind als auch den individuellen Herausforderungen der Beteiligten gerecht werden.
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