Johannes Müller

Jubiläum Johannes Müller Wirtschaftsberatung (BDU) – 25 Jahre im Dienst für die Mandanten

von Michael Radtke

Wenn Kunden nicht zahlen: Forderungsausfälle versichern – Liquidität sicherstellen


25 Jahre Johannes Müller Wirtschaftsberatung (BDU): Bereits seit einem Vierteljahrhundert unterstützt die Unternehmensberatung mit Sitz in Bünde erfolgreich Mandanten bei der Steuerung von Unternehmen. Eigentlich ein triftiger Grund, um gemeinsam mit Mandanten, Kooperations- und Netzwerkpartnern dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Die Beschränkungen durch die aktuelle Corona-Situation und nicht zuletzt der verantwortungsvolle Umgang mit Gegebenheiten und Maßnahmen macht dem Jubilar hier leider erst einmal einen Strich durch die Rechnung. Große Feierlichkeiten und ein spezielles Kundenevent zum Jubiläum mussten erst einmal verschoben werden. Sobald es die Gesamtlage wieder zulässt, werden die diversen Feierlichkeiten auf jeden Fall zeitnah nachgeholt.

 

Stetige Veränderungen und neue Herausforderungen als Chance begreifen

Der Umgang mit den Folgen der aktuellen Corona-Krise beeinflusst aber nicht nur nachhaltig das persönliche Leben und die Wirtschaft, sondern sorgt für Veränderungen und daraus resultierende Veränderungsprozesse. Krisen- und Veränderungsmanagement sind jetzt in den Unternehmen angesagt, um die neuen Anforderungen und Herausforderungen zu meistern.

Die Johannes Müller Wirtschaftsberatung (BDU) unterstützt Unternehmen nachhaltig bei der Bewältigung der Schwierigkeiten und Probleme. In insgesamt 25 Jahren sind die Anforderungen sowohl für Unternehmen als auch für Unternehmens- und Wirtschaftsberatungen dabei insgesamt deutlich gestiegen.

Ob digitale Produktions- und Geschäftsprozesse, die Kommunikation mit den Banken, die Vernetzung mit Kunden und Lieferanten, das zielgruppenspezifische Marketing, ein effizient gestalteter Vertrieb, modernes Recruiting oder eine zeitgemäße Personalentwicklung – die Veränderungen und die Herausforderungen sind in jedem Bereich spürbar und gewinnen mit fortschreitender Jahreszahl immer weiter an Geschwindigkeit. Der Ausspruch „Stagnation bedeutet Rückschritt“ gewinnt gerade im Hinblick auf die Entwicklungen durch die Digitalisierung immer mehr an Bedeutung.

Das Jubiläumsinterview – authentisch, interessant und immer ehrlich

Im Jubiläumsinterview stehen Johannes und Carsten Müller Rede und Antwort. Die beiden Geschäftsführer der Johannes Müller Wirtschaftsberatung (BDU) nehmen kein Blatt vor den Mund, geben interessante Einblicke in ihre Tätigkeit als Wirtschaftsberater, schätzen die langfristigen Folgen für die Unternehmen durch die aktuelle Krisensituation ein und zeigen die stetig wachsenden Anforderungen auf. Ein kleiner Auszug aus dem umfangreichen Interview:

Johannes Müller über die Corona-Krise und ihre Auswirkungen

„Die Finanzkrise nach 2008 hat alle Branchen getroffen, bei der Corona-Krise ergibt sich hier ein differenzierteres Bild. Die Lehman-Pleite und die folgende Krise waren im Grunde genommen ein globales Phänomen bzw. ein internationales Problem. Die Folgen der Corona-Krise sind dagegen auch besonders stark auf den regionalen Märkten zu beobachten. Gerade die Auswirkungen auf die mittelständischen Unternehmen fallen dabei deutlich heftiger im Vergleich zur Finanzkrise aus. Im ersten Halbjahr 2020 haben die deutschen Amtsgerichte rund 9.000 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das sind 6,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Aber bei der Beurteilung dieser Zahlen darf nicht vergessen werden, dass die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen seit dem 1. März 2020 erst einmal ausgesetzt ist. Das bedeutet: Es ist davon auszugehen, dass sich die wirtschaftliche Not vieler Firmen durch die Corona-Pandemie somit bislang noch gar nicht in diesen Zahlen widerspiegelt.“

Johannes Müller über die Struktur von Beratungen

„Beratung muss grundsätzlich strukturiert sein. Sie beginnt immer mit der Analyse, bevor wir auf Basis der Ergebnisse Handlungsempfehlungen gemeinsam mit dem Mandanten erarbeiten. Im weiteren Verlauf entwickeln wir daraus konkrete Maßnahmen, die in der Folgezeit von uns begleitet werden. Lösungen erfordern dabei immer einen individuellen und durchaus auch kreativen Ansatz. Um Lösungen und passgenaue Maßnahmen zu generieren, muss auch immer –gerade bei Familienunternehmen – die jeweilige Situation genau in Augenschein genommen werden. Auch die Beschäftigten in einer Firma sind wichtige Erfolgsfaktoren im Zuge unserer Beratung. Denn die Einbindung der Mitarbeiter unterstützt notwendige Veränderungen.“

Carsten Müller über neue Anforderungen und Tätigkeitsbereiche

„Als Berater müssen Sie ständig up-to-date sein. Ob IT, modernes Prozessdenken oder auch neue gesetzliche Auflagen – die Veränderungen legen oftmals ein hohes Tempo hin. Gefragt sind vor allem Spezialisten für bestimmte Themengebiete. Ohne ein spezifisches betriebswirtschaftliches Know-how in Kombination mit kommunikativen Fähigkeiten und einem strikt konzeptionellen Arbeiten können die Aufgaben gar nicht mehr bewältigt werden. Man kann nicht alles selbst machen, daher gewinnt das Networking immer mehr an Bedeutung. Auch die Rahmenbedingungen wandeln sich stetig. Bei Konzepten müssen beispielsweise Auflagen gemäß IDW S6 erfüllt werden. Oder jetzt ganz aktuell die Corona-Krise. Wer kann welche Coronahilfen beantragen? Ständig gibt es völlig neue Brennpunkte und Aufgaben.“

Johannes Müller über disruptive Technologien und neue Chancen

„Disruptive Innovationen entstehen selten aus der Routine. Es braucht ein konsequentes Chancenmanagement. Unternehmen müssen kontinuierlich Chancen erzeugen, Chancen erkennen, aus Scheitern lernen und mit Beharrlichkeit, Neugier und letztlich auch Zufall neues in die Welt bringen. Und gerade das ist neben dem Kerngeschäft oft nicht leicht. Hier gilt es als Berater im Wesentlichen darum, diese Prozesse zu moderieren. Ziel ist es, das Erlebnis der eigenen bzw. gemeinsamen Entwicklung von Lösungen zu erfahren. Bekanntlich erleichtert diese Vorgehensweise die Umsetzung. Dass sich auch die Art der Zusammenarbeit dabei weiterentwickelt, liegt auf der Hand. Risiken eingehen, Scheitern akzeptieren, täglich dazulernen –das alles braucht eine offene, vertrauensvolle und wertschätzende Kommunikation jenseits von Kontrolle, Ansage und Befehl.

 

Hier geht es zum kompletten Interview

 

>>Zurück zum Blog<<