Informationen aus der Beraterpraxis 1/2012
für unsere Mandanten, Kooperationspartner und Interessenten
Auch wenn oder gerade weil das Jahr 2012 kein leichtes Jahr werden soll, wünschen wir Ihnen, Ihren Mitarbeitern und Ihrer Familie, dass sie ihre selbst gesteckten Ziele bei bester Gesundheit und einer entspannten Finanzlage erreichen.  Wir wollen Sie auch in diesem Jahr kompetent und umfassend beraten und informieren. Deshalb haben wir in diesem Newsletter Themen für Sie aufgegriffen, die Sie beim Start ins neue Jahr voller Herausforderungen und Erfolge unterstützen. Machen Sie sich am Besten gleich jetzt selbst ein Bild davon! Werfen Sie ein Auge auf die Chancen, die sich Ihnen bieten, und nutzen Sie sie! Zum Beispiel unser Vortrag zum Thema "Finanzkommunikation" auf der Veranstaltung der Creditreform am 30. Januar 2012 in der Alten Sackfabrik, Herford.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.
Ihr Johannes Müller (CMC/BDU)
Unsere aktuellen Themen dieser Ausgabe im Überblick:
- Auf der Agenda: "Jahresgespräch mit der Hausbank"
- Aktive Zukunftsgestaltung durch Unternehmensplanung
- Rückgang im Kreditneugeschäft in 2012 erwartet
- Effektives Finanzcontrolling zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen
- Gemeinsamer Nenner ertragsstarker Unternehmen
- Studie: BDI Mittelstandspanel 2011 deutet auf Wirtschaftseintrübung hin
- Unternehmertestament erstellen und in die Nachfolgeplanung einbinden
- Wie kleine und mittelständische Unternehmen von einem gut funktionierenden Wissensmanagement profitieren
- Spots
1. Auf der Agenda: "Jahresgespräch mit der Hausbank"
Sehr wahrscheinlich laufen auch die Zeitkonten Ihrer Controller und Finanzbuchhalter derzeit heiß. Denn die Jahresgespräche mit Ihren Kapitalgebern stehen an – vorzugsweise sollten diese Gespräche zwischen Ende Februar und Anfang März stattfinden. Bis dahin sollten fertig gestellt sein: das vorläufige Jahresergebnis, ein aktueller Situationsbericht sowie die Unternehmensplanung für die kommenden drei bis fünf Jahre.  …weiter 2. Aktive Zukunftsgestaltung durch Unternehmensplanung
„Wer weiß schon, was die Zukunft bringt?“ oder „Wann soll ich mich denn noch um eine Unternehmensplanung kümmern?“ Das sind häufige Aussagen von Unternehmern klein- und mittelständischer Firmen, die Johannes Müller immer wieder bei der Aufnahme seiner Arbeit mit einem neuen Mandanten hört. Die meisten Geschäftsführer sind so stark mit der Bewältigung des Tagesgeschäfts beschäftigt, dass die absolut notwendigen Zeitfenster für strategische Themen im Laufe des Tages, der Woche, des Monats und teilweise sogar im Laufe der Jahre einfach verpuffen. Das kann zu verheerenden Situationen für das Unternehmen führen, wenn beispielsweise wichtige Trends erst viel zu spät wahrgenommen werden. Der Zug ist dann meistens schon abgefahren, die Existenz des Unternehmens gefährdet.  …weiter  3. Rückgang im Kreditneugeschäft in 2012 erwartet Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe, erwartet aufgrund der weltweiten Konjunkturabkühlung einen deutlichen Rückgang der Investitionen der Unternehmen, was sich unter anderem in einer Eintrübung des Kreditgeschäfts in diesem Jahr auswirken wird. Inwiefern sich der Zugang zum Kreditmarkt verschärfen wird, hängt zum einen von dem weiteren Verlauf der Euro- und Staatsschuldenkrise und zum anderen von den Vorkehrungen der einzelnen Kreditinstitute in Bezug auf Basel III ab.  …weiter  4. Effektives Finanzcontrolling zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen Die Bedeutung des Finanzcontrollings ist im Rahmen der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise um 30% gestiegen, so das Ergebnis der „Studie Finanzcontrolling 2011“ durchgeführt durch Horváth & Partner GmbH. Die Vermeidung von Liquiditätsengpässen sowie die Verringerung finanzieller Risiken werden als Hauptaufgabe des Finanzcontrollings eingeschätzt. Der Fokus liegt hierbei auf der Erstellung eines aussagefähigen Reportings aller finanzrelevanter Informationen. Die Studie haben wir hier für Sie hinterlegt.  5. Gemeinsamer Nenner ertragsstarker Unternehmen Die IKB ist im Rahmen einer Auswertung den Merkmalen ertragreicher Unternehmen auf den Grund gegangen. Von insgesamt 730 mittelständischen Firmenkunden wurden die Unternehmen herausgefiltert, die in den vergangenen 3 Jahren mit ihrer Gesamtkapitalrendite zu den besten 20% ihrer Gruppe abgeschnitten haben.  …weiter  6. Studie: BDI Mittelstandspanel 2011 deutet auf Wirtschaftseintrübung hin
Der deutsche Mittelstand rechnet in den nächsten zwölf Monaten mit einer stärkeren Eintrübung, so eines der Kernergebnisse des BDI-Mittelstandspanels im Herbst 2011. Der Wirtschaftsabschwung wird zwar von Unternehmen aller Größenklassen wahrgenommen, allerdings fällt der Grad bei den größeren Unternehmen stärker aus. Die Erwartungen und Forderungen der Unternehmen sind groß. Ganz oben auf der Agenda stehen die Haushaltskonsolidierung in Deutschland und Europa sowie Maßnahmen zur finanz- und währungspolitischen Stabilität der Euro-Zone. Die gesamte Erhebung haben wir hier für Sie hinterlegt.  7. Unternehmertestament erstellen und in die Nachfolgeplanung einbinden Der Zeitpunkt ist gut, nachfolgeorientierte Unternehmer auf die Planung einer Nachfolgelösung anzusprechen: Die Auftragsbücher der meisten Unternehmen sind prall gefüllt, die Kerninflation übersichtlich und die Wachstumsdynamik überaus positiv. Immer noch scheitern viele Planungskonzepte jedoch daran, dass sie entweder ungeeignet sind oder – viel schlimmer – nicht konsequent zu Ende gedacht werden. Ein wichtiger Baustein der Nachfolge ist dabei ein sinnvolles Unternehmertestament.  …weiter Â
8. Wie kleine und mittelständische Unternehmen von einem gut funktionierenden Wissensmanagement profitieren
In den meisten Großunternehmen ist ein aktives Wissensmanagement bereits seit Jahren fest in die Unternehmensführung integriert. Das Fraunhofer-Institut ist in ihrem „Praxisleitfaden Wissensmanagement“ der Frage nachgegangen, wie man kleinen und kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen kann, mehr aus dem im Betrieb vorhandenen Wissen zu machen. Denn gerade in Zeiten von einer zunehmenden Globalisierung, unüberschaubaren Datenmengen, einem verschärften Wettbewerb und dem schon jetzt eintretenden Fachkräftemangel sind sämtliche Unternehmen – unabhängig von ihrer Größe – gut beraten, besonders sorgsam mit der Ressource „Wissen“ umzugehen. Hier geht es zum Praxisleitfaden.
9. Spots
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Banken messen der Eigenkapitalquote bei der Beurteilung der Bonität eines potenziellen Kreditnehmers eine herausragende Stellung zu. Auch unterlässt kein journalistischer Beitrag den Verweis auf die (meist bescheidene) Ausstattung der Eigenkapitalquote in den deutschen Unternehmen. Und spätestens mit der Finanzmarktkrise rücken nun auch die Banken selber mit ihren z.T. schlechten EK-Quoten in den Fokus. |